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In Beelitz wächst der Spargel besonders lecker

Spargel - sein Anbau und die Ernte

  • Der Beelitzer Spargel wird bei Buschmann & Winkelmann nach den Richtlinien der integrierten, kontrollierten Produktion angebaut. Das sind Anbaumethoden, die schonend für die Natur und das Gemüse sind. Unabhängige Institute überwachen außerdem die Qualität des Spargels und des Bodens.
  • Der Spargelanbau an sich ist sehr arbeitsaufwendig, daraus resultiert auch der relativ hohe Preis für das Gemüse. Die leichten und schnell erwärmbaren Sand- und sandigen Lehmböden unserer "Märkischen Streusandbüchse" bilden grundsätzlich eine außerordentlich gute natürliche Grundlage für das Wachstum von Spargel.

Grüner und weißer Spargel

  • Der grüne Spargel wächst oberirdisch im Sonnenlicht. Der Farbstoff Chlorophyll verleiht ihm die kräftige Farbe. Grüner Spargel ist würziger und hat einen höheren Vitamin-C-Gehalt als Bleichspargel. Er wird oberirdisch geerntet und nicht gestochen sondern geschnitten.

  • Ganz anders der Bleichspargel. Er gedeiht in aufgeworfenen, sandigen Erdhügeln und wird immer von Erde bedeckt. Bleichspargel wird gestochen, kurz, bevor er die Erde durchbricht. Wenn die Spitzen jedoch schon an die Oberfläche drängen und an das Tageslicht kommen, verfärbt sich der Kopf oft violett. Diese Verfärbung ist jedoch keine Wertminderung und auch der Geschmack bleibt dadurch unverändert, wird höchstens etwas würziger.

Spargel und seine Botanik

  • Spargel (botanisch: Asparagus officinalis) gehört zur Familie der Liliengewächse. Er zählt zu den Gemüsearten, von denen nur die jungen zarten Sprosse gegessen werden: Die Spargelstangen stellen die Jahr für Jahr aus dem Wurzelstock der Spargelstaude hervorbrechenden, dicken, saftigen jungen Triebe dar und bilden die Knospen. Im Herbst lagert die Spargelpflanze Reservestoffe (Mineralien und Kohlenhydrate) im Wurzelstock ein.
  • Ab 12 °C Bodentemperatur bilden sich im Frühjahr aus den Knospen Sprosse (Spargelstangen), die bleich sind, da sie erst grünen Farbstoff (Chlorophyll) bilden, wenn sie ans Licht kommen. Nach dem 24. Juni (Johanni), wenn der Spargel nicht mehr gestochen wird, wachsen die Triebe aus dem Erdhügel zu reich verzweigten, bäumchen-artigen Sprossen heraus, bilden dann die grüne Farbe und werden bis zu 2 m hoch. An den Sprossen bilden sich nadelförmige Seitentriebe, und das ganze Grün wird dann als "Spargelkraut" bezeichnet.