Die Geschichte der Erdbeere
- Im Jahr 1623 gelangten die ersten Erdbeeren aus Nord- und Südamerika nach Europa, die sich auch auf einem Feld kultivieren ließen und als die eigentlichen Vorfahren der uns heute bekannten Gartenerdbeeren zu betrachten sind. Nach Deutschland kamen die ersten Gartenerdbeeren 1751, wo sie in den Hofgärten König Georg des II. von Hannover angebaut wurden. Erst 1840 begann man in der Nähe von Baden-Baden mit dem erwerbsmäßigen Anbau.
... und ihre Botanik
- Die Erdbeere (bot. Fragaria ananassa) ist das bei uns beliebteste und verbreitetste Obst und wird deshalb auch gern als die "Königin" der Beerenobstarten bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse. Sie ist keine echte Beerenfrucht, sondern eine sogenannte Scheinfrucht: Die Achse der Erdbeerblüte wird fleischig rot und trägt die kleinen, gelblichen Nüsschen (Kerne). Diese sind die eigentlichen Früchte der Erdbeere, die daher auch zur Gruppe der Nuss-Sammelfrüchte zählt. Erdbeeren werden durch die an ihren Ausläufern gebildeten Tochterpflanzen vermehrt. Der Ertrag beginnt im 2. Jahr nach dem Auspflanzen und lässt nach dem 4. Erntejahr stark nach.